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Anlässlich
des neuen Albums "Hot On The Trail" sprach Garm
A. mit Stefan Fischer, seines Zeichens
Gitarrist und Sänger der Münchner Trash Metal-Band
Armistice. ZN:
Erzähl uns doch mal was über eure Band! Stefan:
Gegründet haben wir uns Ende 1992. Da spielten wir auch
die ersten Gigs. 1993 haben wir das erste Demo
aufgenommen. Die "Artful Killing"-Maxi folgte
1995. Durch die haben wir dann einen Verlagsvertrag mit
Boomeräng Music aus Augsburg erhalten. Zwei Jahre später
haben wir die "Tied"-CD aufgenommen. 1999 wurde
die "Airraid"-PromoCD im eigenen Studio, das
sich der Manfred (Gitarre) gekauft hat, eingespielt. Durch
die haben wir den Deal mit Black Arrow Productions
erhalten. Dann haben wir die letzte Scheibe "Hot On
The Trail" aufgenommen, die es jetzt auch schon überall
gibt.
ZN:
Stellenweise klingt ihr ein wenig nach Nuclear Assault.
Was sind eure Einflüsse? Stefan:
Ja, damit werden wir oft verglichen. Ansonsten die ganzen
alten Trash-Bands. Nuclear Assault gehören dazu, Slayer,
alte Testament, die ganz alten Metallica, alte Megadeth,
Overkill und Exodus. ZN:
Kommen wir nun auf eure Texte zu sprechen. Titel wie
"Nuclear Breakdown" gehen sehr in Richtung eben
schon angesprochene Nuclear Assault...
Stefan:
Es ist bestimmt nicht die Absicht, dass diese irgendwie
kopiert erscheinen. Die ganzen Themen passen eben typisch
zur Musik, diese Nuklear-Sachen. Megadeth zum Beispiel
haben sowas auch schon verbraten. ZN:
Was hat euch dazu bewogen "Symptom Of The
Universe" von Black Sabbath zu covern?
Stefan: Wir wollten den Song eigentlich schon immer
covern, aber unser alter Sänger mochte den Song
anscheinend nicht so richtig. Als er dann 1998
ausgestiegen ist, war es dann soweit. Wir wollten halt
einfach eine gescheite Version eines Black Sabbath-Songs
machen. Also nicht, dass wir die Black Sabbath-Version
schlapp finden. Einfach eine modernere Version. ZN:
Es scheint, als wärt ihr im Ausland bekannter als in
Deutschland. In Griechenland und Frankreich zum
Beispiel... Stefan:
Griechenland auf jeden Fall. Griechenland war letztes Jahr
das Highlight. Mit der "Airraid"-PromoCD ging's
ziemlich rund. Aus jedem Teil von Griechenland kam da
immer irgendwas, von den Fanzines und den Radiostationen.
Und dieses Jahr ist es Brasilien. Weiß der Teufel woran
das liegt... Wir haben damals ziemlich viele Promos
verschickt und die werden weitergereicht, die Leute kennen
sich ja untereinander. Und das hat dann recht große
Kreise gezogen. Wir kriegen manchmal Tapes zugeschickt mit
irgendwelchen Radiosendungen, wo ein Song von uns dabei
ist. Das kann dann schon auf Japanisch, Portugiesisch oder
Französisch sein. Man hört da immer nur den Bandnamen
und dann irgendwas, was man überhaupt nicht versteht und
dann geht einfach der Song los. ZN:
Wie sieht's mit Konzerten aus?Stefan: Wir haben
jetzt ein paar kleinere Gigs auf Open-Airs gespielt. Eine
Tour mit sechs bis neun Gigs wird es wahrscheinlich im
November geben, mit der belgischen Band No-Lokost (3
Konzerte in Belgien) und für Deutschland suchen wir
gerade noch eine Gruppe. Wir wollen auch noch die
Verkaufszahlen der CD abwarten. ZN:
Wie sieht bei euch die Metal-Landschaft aus?Stefan:
In der Münchner Umgebung gibt's sehr wenige Bands. Es
gibt Hateful Agony, die gehen mehr so in die
Kreator-Richtung. Aus Augsburg kommen Reactor. Das ist
mehr klassischer Metal. Red To Grey, ebenfalls aus
Augsburg. Überregional dann noch Delirious, Aardvarks aus
Bonn. Und von hier unten noch Rapture. Alle sehr zu
empfehlen.
ZN: Willst du noch irgendwas an die
werte Leserschaft loswerden? Stefan:
Wir würden uns natürlich freuen, wenn man uns mit soviel
wie möglich CD-Käufen unterstützen würde. Ende des
Jahres und nächstes Jahr kann man auch wieder mit mehr
Gigs rechnen. Näheres kann man dann auf unserer Homepage
www.armistice.de erfahren.
<Garm
A.>
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